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Weltweit wichtiges landwirtschaftliches Erbe

Noto (Weltagrarkulturerbe)

In der Präfektur Ishikawa gibt es den Kenroku-Park, das Schloss von Kanazawa, das den heiligen Berg Hakusan überblickende Kaga und schließlich das von drei Himmelsrichtungen vom Meer eingeschlossene Noto.

Noto ist reich an Früchten den Meers und der Berge und ist eine Region, in der die Natur noch in ihren schönsten Facetten erhalten ist. Man kann dort die Reisterrassen von Shiroyone sehen, einer Landschaft in der es so scheint als klammerten sich die Reisterrassenfelder an die steilen Berghänge. Es gibt sogar die Geschichte, dass jemand inmitten dieser kleinen Reisfelder sein eigenes Feld suchte, es aber nicht finden konnte und beschloss nach Hause zu gehen. Fand es dann aber schließlich, indem er seinen Strohmantel lüpfte.

In den Regionen Notos, in denen man keinen Reis anbauen konnte, wurde seit alters her, Salz gewonnen. In Japan gab es die verschiedensten Formen der Salzproduktion. In Noto wurde dies mit der sogenannten Agehamashiki-Methode (künstlich geflutete Siedebecken über dem Meeresspiegel) praktiziert und einzig in dieser Region ist diese Art und Weise noch erhalten. Im Dorf Suzu Enden gibt es die Möglichkeit, die Salzgewinnung nach alten Methoden einmal selbst auszuprobieren.

Außerdem finden von Sommer bis Herbst in allen Regionen Notos die sogenannten Kiriko-Feste (Laternenfeste) statt, bei denen man reichen Fischfang und eine reiche Ernte feiert. Im Winter werden Dankesfeste für die Gottheit der Reisfelder veranstaltet, bei denen man eben diesen für ihre üppigen Wohltätigkeiten dankt. Auf diese seit alten Zeiten eifrig begangenen und weitergegebenen Betätigungen kann man hier einen Blick erhaschen.

Diese als ursprüngliche japanische Landschaft zu bezeichnende Natur und Erwerbsarten werden von der gesamten Welt anerkannt. Aus diesem Grunde wurde Noto gemeinsam mit der Stadt Sado in Niigata als erster Ort in Japan im Juni 2011 von der UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation  als “Weltagrarkulturerbe” anerkannt, um die durch die Modernisierung verlorengehenden traditionellen Landnutzungen, Dorfkulturen und dörflichen Szenerien, die diese Agrarkulturen, Anbauweisen und die Biodiversität, die durch  Bodengegebenheiten hervorgebracht wurden, beschützt haben, zu sichern und zu erhalten.

 

Bei einem Besuch der Präfektur Ishikawa, empfehlen wir ihnen nicht nur nach Kanazawa, zum Hakusan oder nach Kaga zu reisen, sondern auch einen Fuß in die Welt Notos zu setzen, in der man das gute alte Japan erleben kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von “Notos Satoyama Sato'umi”(Englisch, Chinesisch, Koreanisch) unter:

http://www.pref.ishikawa.jp/satoyama/noto-giahs/index.html( External link )