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Gebiete

LandkarteDie ins Japanische Meer hinausragende Noto-Halbinsel erlebte in früherer Zeit eine Blüte als Knotenpunkt für die Seefahrt. In den letzten Jahren ist Noto für den Erhalt traditioneller japanischer Kulturlandschaften, besonders der für Japan ursprünglich typischen Satoyama und Satoumi (vom Menschen bewirtschaftete Zonen, die an Land und Meer grenzen), bekannt geworden. Die Halbinsel wurde daher zum „weltweit wichtigen landwirtschaftlichen Erbe (GIAHS)” deklariert. Das Stadtbild der Provinzhauptstadt Kanazawa, ehemalige Burgstadt der reichen Kaga-Fürsten, trägt noch unverkennbare Züge der japanischen Feudalzeit. Zugleich genießt Kanazawa einen hohen Ruf als Zentrum des traditionellen Kunsthandwerks und ist mit dem Motto „Handwerksstadt Kanazawa” als „UNESCO Creative City of Crafts and Folk Art“ anerkannt. Kunst kennt in Kanazawa keine Zeitgrenzen und bietet mit dem „Museum der zeitgenössischen Kunst des 21. Jahrhunderts in Kanazawa” einen einmaligen Einblick in internationale Gegenwartskunst. Das Gebiet Kaga/Hakusan ist geprägt vom Vulkan Hakusan, der zu den drei berühmtesten Bergen Japans zählt. Hier findet man 1300 Jahre alte Thermalbäder und unberührte Naturschönheiten wie die Tedori-Schlucht (Tedori Kyokoku). Die Schönheit der Natur im Wandel der Jahreszeiten ist hier unmittelbar zu erleben.

Region Noto

Die als weltweit wichtiges landwirtschaftliches Erbe anerkannte Noto-Halbinsel bietet eine reiche Auswahl an Naturschönheiten, von den dynamischen Felsenriffen an der Küste bis hin zur alten bäuerlichen Kulturlandschaft.

Die Noto-Halbinsel ist reich mit Meeres- und Bergfrüchten gesegnet, was eine hohe Esskultur begründete. Zugleich zeugen Wajima-Lackkunst und Nanao-Altäre von einer langen Tradition an hochwertigem Kunsthandwerk.

Sehenswerte Museen auf der Noto-Halbinsel sind das „Ishikawa Wajima Lackkunstmuseum“ mit Exponaten der berühmten Wajima-Lackwaren und das „Ishikawa Nanao Kunstmuseum“ mit Werken des japanischen Malers Hasegawa Tohaku, einem führenden Vertreter der Azuchi-Momoyama-Periode (2. Hälfte 16. Jh.).

Die Halbinsel Noto bietet Erlebnisse und Sehenswertes der unterschiedlichsten Art. So kann man seine eigenen Lackstäbchen in Wajima herstellen, Salz nach einer 500jährigen Methode aus dem Meer gewinnen oder das Notojima-Aquarium besichtigen.

Schöne Mitbringsel sind Wajima-Lackwaren, handgeschöpftes Meersalz und handgemachte Mini-Strohsandalen vom Wajima-Morgenmarkt.

  • Essen (Zur englischen Seite wechseln.)

Auf der Halbinsel kann man in Fischgerichten schwelgen. Unbedingt probieren sollte man Ishiru-nabe, ein Topfgericht, das mit Ishiru (Fischsauce aus Fisch) zubereitet ist.

Auf der Halbinsel befindet sich der nördlichste Thermalort der Präfektur, Wajima-Onsen, sowie Wakura-Onsen mit dem weltberühmten Ryokan Kagaya.

Fast jede Woche findet auf der Noto-Halbinsel irgendwo ein Fest statt, weshalb diese Region auch als Schatzkammer der japanischen Feste angesehen wird. Das aufregende Kiriko-Fest sollte man unbedingt erlebt haben.

Region Kanazawa

In der alten Burgstadt haben sich feudale Pracht der Samurai mit feinen Künste wie Teezeremonie und Tanz zu einer großen kulturellen Dichte verwebt.

Das kulturelle und historische Erbe der Feudalzeit ist in Kanazawa noch heute höchst lebendig. Davon zeugen u.a. das elegante und feierliche Noh-Theater, die Tänze und das raffiniert-ästhetische traditionelle Kunsthandwerk.

Die Stadt Kanazawa bietet eine umfangreiche Auswahl an Museen. Besonders erwähnt seien das „Kunstmuseum der Präfektur Ishikawa“, das einen guten Überblick über die Kunstgeschichte des gesamten Präfekturgebiets gibt, sowie das „Museum der zeitgenössischen Kunst des 21. Jahrhunderts in Kanazawa”.

Problemlos kann man in Kanazawa die unterschiedlichsten Erlebniskurse machen, von Blattgold-Verarbeitung bis hin zur Stoffbemalung im Kaga-Yuzen-Stil.

Besonders empfehlenswert sind traditionelle Kunsthandwerksartikel, zum Beispiel Produkte aus Blattgold oder bemalte Kaga-Yuzen Textilien. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch Kosmetika mit Blattgold.

  • Essen (Zur englischen Seite wechseln.)

Kanazawa ist berühmt für die Kaga-Küche, die traditionelle Küche der Samurai-Zeit. Nicht versäumen sollte man auch Sushi und Oden-Eintopf.

Yuwaku-Onsen und Fukatani-Onsen wurden wegen ihrer Nähe zu Kanazawa schon seit alters her geschätzt. Etwas weiter entfernt liegt Tatsunokuchi-Onsen.

Das alte Kanazawa zeigt sich bei den vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen von seiner schönsten Seite, so etwa beim „Kanazawa Hyakumangoku-Fest“, wo Männer in Samurairüstung durch die Straßen ziehen, oder bei den Illuminationen des Kenrokuen-Gartens.

Region Kaga/Hakusan

Die vier Thermalorte von Kaga blicken auf eine bis zu 1300jährige Geschichte zurück. Das Gebiet um den Hakusan besticht durch die Schönheit der in die Natur eingebetteten Schluchten.

Kaga hat lebende Nationalschätze in Yamanaka-Lackkunst und Kutani-Porzellan hervorgebracht.

Sehr sehenswert sind das „Kutaniyaki Kunstmuseum” und der „Kutani-Brennofen Ausstellungspavillion“ (Kutaniyaki kamaato tenjikan). Hier gewinnt man einen guten Einblick in die Geschichte des Kutani-Porzellans.

Besonders beliebt bei Familien ist der Ishikawa-Zoo mit seinen 187 Tierarten. Sehenswert sind auch die Ninja- und Samurai-Shows im Nippon Genki Gekijo.

Beliebt sind traditionelles Kutani-Porzellan und Yamanaka-Lackwaren. Accessoires aus handgewebtem Ushikubi, einer Webkunst aus Hakusan, sind ebenfalls ein gern gesehenes Mitbringsel.

  • Essen (Zur englischen Seite wechseln.)

In den Thermalorten von Kaga wird man reich bewirtet mit frischen Zutaten der Saison, wie etwa Seebrasse im Frühjahr oder Krebs und Gelbschwanz im Winter. Die Spezialität von Hakusan sind hausgemachte Buchweizennudeln.

In Kaga liegen die vier Thermalorte Yamanaka, Yamashiro, Katayamazu und Awazu. Hakusan weist neben Hakusan-ichirino-Onsen noch weitere kleinere Thermalbäder auf.

Zu den beliebtesten Festen des schneereichen Gebiets zählen die Schneemannfeste und die Schreinfeste, bei denen die Götter in tragbaren Sänften (o-mikoshi) durch die Straßen getragen werden.